US-Zentralbank gehackt: Täter wurde gefasst
Agenten des Secret Service setzten den aus Malaysia stammenden Beschuldigten fest, als er auf dem John F. Kennedy Airport in New York landete. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Beamten 400.000 Kreditkartennummern. Diese waren offenbar zum Weiterverkauf bestimmt, berichtet der US-Sender 'NBC'.
Der Mann wird noch mit einer Reihe von anderen Hacks in Verbindung gebracht. Zu seinen Opfern zählte nach Angaben der Behörden neben anderen Banken wohl auch ein Zulieferer des US-Militärs, auf dessen Datenbanken sich hochsensible Informationen über militärische Operationen befanden.
Bisher haben die Ermittler noch kein genaues Bild, wie es dem Angreifer gelungen ist, in die hochgradig geschützten Systeme der Zentralbank einzudringen. Die Untersuchung des Falles dauert derzeit noch an. Dem mutmaßlichen Täter droht nun eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren. Er soll wegen Identitätsdiebstahl und Betrug angeklagt werden.
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Christian Kahle
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