Microsoft: Zu viele iPhones bei den Mitarbeitern

Handys & Smartphones Der ehemalige Microsoft-Deutschland-Chef Achim Berg, der sich inzwischen in den USA um die Entwicklung von Windows Phone 7 kümmert, bemängelte, dass viele Mitarbeiter von Microsoft ein iPhone besitzen. Doch das wird seiner Meinung nach nicht mehr lange so sein. Berg bezeichnete es als Lehrstück, dass die eigenen Mitarbeiter das Handy eines Konkurrenten bevorzugen. "Wenn die eigenen Mitarbeiter zu Wettbewerbstelefonen greifen, dann hat das Gründe und spiegelt einen generellen Trend. Über 75 Prozent der Arbeitnehmer weltweit kaufen ihre Telefone privat und nehmen sie dann ins Unternehmen mit. So rum läuft das heute. Das ist eine Herausforderung, aber auch eine große Chance", erklärte Berg gegenüber dem 'Handelsblatt'.


Der inzwischen für die Mobilfunksparte von Microsoft verantwortliche Manager hält Windows Phone 7 für ein sehr gutes Betriebssystem, da es sowohl die Konsumenten anspricht, als auch wichtige Business-Funktionen beinhaltet. Die Office-Integration beispielsweise wird für Endanwender und Geschäftsleute gleichermaßen interessant sein.

Auf die Prophezeiungen von den Marktforschern aus dem Hause Gartner reagierte Berg verhalten. Sie sagen voraus, dass Microsofts Marktanteil bei den Smartphones nach einem kurzen Anstieg durch die Veröffentlichung von Windows Phone 7 wieder deutlich fallen wird, bis er dann 2014 bei 3,9 Prozent liegt. "Da habe ich schon viele Zahlen gesehen - viele waren richtig, viele waren falsch. Warten wir ab", so Berg.
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