Stuxnet hat auch deutsche IT-Systeme befallen

Sicherheitslücken Der Computerschädling Stuxnet hat angeblich auch hierzulande diverse IT-Systeme befallen. Mehrere Kunden von Siemens meldeten Probleme in diesem Zusammenhang, heißt es in einem Bericht von 'Focus'. Stuxnet habe sich in Industrieanlagen wie Kraftwerke oder Chemiefabriken in Deutschland eingeschlichen, so der Artikel. Insgesamt haben 15 Kunden von Siemens den Schädling in ihren Anlagen entdeckt und das Unternehmen darüber informiert.

Unklar ist allerdings, ob die Anlagen der deutschen Kunden auch in Deutschland stehen, oder ob die Kunden nur ihren Firmensitz hierzulande haben.

Den offiziellen Angaben von Siemens zufolge soll der Schädling aktuell keine Probleme mehr bereiten. Die angesprochenen 15 Fälle wurden dem Konzern vor etwa vier Wochen gemeldet. Seit dem seien keine neuen Fälle mehr dazugekommen.

Abgesehen davon wurde die zugrungeliegende Sicherheitslücke bereits vor vier Wochen geschlossen. In Zusammenarbeit mit dem Softwarekonzern Microsoft habe man einen Patch entwickelt, heißt es von offizieller Seite.

Für die beiden deutschen Energieriesen RWE und E.on soll Stuxnet kein Problem darstellen. Dies hat in erster Linie mit einem in sich geschlossenen IT-System zu tun. Wegen den strikten Sicherheitsbestimmungen ist es unter anderem nicht möglich, USB-Sticks in die Werke mitzunehmen.
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