Stuxnet: Modifizierte Kopien sind schon im Umlauf
In der NDR-Reportage "Angriff aus dem Internet: Wie Online-Täter uns bedrohen", die heute Abend in der ARD ausgestrahlt wird, erklärt de Maizière, die Nachahmung von "Stuxnet" sei zwar kompliziert, "aber in bescheidenerem Umfang gibt es das bereits, deswegen müssen wir uns gegen solche Programme so gut wie nur irgendmöglich wappnen."
Die deutschen Behörden sind dabei auf gezielte Angriffe noch relativ schlecht vorbereitet. "Ich sage ganz offen, bei einem Innentäter bekommen wir Probleme", gestand der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, ein. Auch im Iran wurde der Schädling nach bisherigen Erkenntnissen durch einen USB-Stick in die Netzwerke der Atomanlagen übertragen.
Der ehemalige US-Sicherheitsbeauftragte Richard Clarke bestätigt in der Reportage, dass bereits "20 Staaten Militäreinheiten entwickelt haben, um Infrastrukturen in anderen Staaten durch Cyberattacken zu zerstören". Er selbst habe solche Angriffe bereits vor dem US-Einmarsch in Afghanistan in Auftrag gegeben. Mangels geeigneter Ziele habe man damals aber darauf verzichtet. "Sonst hätten wir es sicherlich gemacht", so Clarke.
Update: Die ARD wies darauf hin, dass sich die Ausstrahlung der Sendung voraussichtlich auf März verzögert. Hintergrund dessen ist der Tod des Filmproduzenten Bernd Eichinger. Anlässlich dessen zeigt der Sender den Spielfilm "Der Untergang".
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Antivirus:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - 19.06. 14:50 Uhr -
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - 19.06. 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - 19.06. 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - 18.06. 20:26 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen