Festplatten-Hersteller forschen nun gemeinsam
Diese soll insbesondere untersuchen, welche Plattern-Technologie in der Lage ist, den nächsten großen Sprung bei der Steigerung der Datendichte auszulösen. Dabei sollen auch andere Festplatten-Hersteller und deren Zulieferer mit einbezogen werden.
Bis zum Jahresende will man möglichst alle wichtigen Unternehmen in dem Sektor mit ins Boot geholt haben, teilten die Partner mit. Das Forschungsprojekt läuft unter dem Titel "Storage Technology Alliance" und wird von den drei Unternehmen mit mehreren Millionen Dollar finanziert.
Die Führung der Forschungsgruppe wird allerdings unabhängig von den Gründern durch den internationalen Branchenverband Disk Drive and Equipment Materials Association (IDEMA) übernommen.
In der Branche habe man realisiert, dass der Bereich vor seiner größten Veränderung seit 20 Jahren steht, hieß es. Daraus zog man die Schlussfolgerung, dass im Vorfeld des Wettbewerbs unter den Herstellern selbst eine stärkere Zusammenarbeit bei der Grundlagenforschung notwendig ist.
In den letzten fünf Jahren haben vor allem Seagate und Hitachi versucht, neue Maßstäbe bei der Vergrößerung der Speicherdichte zu setzen. Sie gingen dabei aber völlig verschiedene Wege. Diese sollen nun zusammengeführt werden, um die Gefahr zu beseitigen, dass die Unternehmen mit einem Alleingang mit letztlich schlechteren Technologien die Branche spalten.
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Christian Kahle
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