3D: Filmbranche arbeitet an Nachfolgetechnologien
Der Aufgabenbereich der Research-and-Development-Abteilungen (R&D) hat sich im Vergleich zur Vergangenheit deutlich verändert. Während es früher die Aufgabe war, möglichst originelle Filmideen zu finden, so dreht sich mittlerweile alles um die verwendete Technik. Der Elektronikhersteller Sony hat aus diesem Grund ein 3D-Technologie-Center gegründet und bildet dort Experten auf diesem Gebiet aus.
Traditionell sei die Filmindustrie neuen Technologien gegenüber misstrauisch gestimmt, heißt es. Allerdings hat der Erfolg von James Camerons Blockbuster Avatar für ein Umdenken in dieser Hinsicht gesorgt.
Der Film wurde den getroffenen Angaben zufolge über geraume Zeit vorbereitet und musste unter anderem über private Investoren finanziert werden. An einer Unterstützung von aufwendigen Forschungsarbeiten seien die Studios nach wie vor kaum interessiert.
Mit der Weiterentwicklung der Medien sind beispielsweise die Studenten der University of Southern California beschäftigt. Dabei entstehen teilweise ausgefallene Projekte, die in Zukunft Auswirkungen auf Filme haben könnten.
Ein Student probiert zum Beispiel, psychologische Erkenntnisse in die Filme direkt zu integrieren. Auf diese Weise wird versucht, bestimmte Gefühle hervorzurufen.
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