Sharp entwickelt kompakte 3D-Kamera für Handys
Die Funktionsweise ist nicht ungewöhnlich und wird auch von anderen Unternehmen verwendet. So zeichnen zwei Objektive das Bild für das linke und rechte Auge leicht versetzt auf. Farbe und Helligkeit werden selbstständig synchronisiert. Das Besondere an der neuen 3D-Kamera ist die Größe, denn sie soll auch in Handys und Smartphones Platz finden.
Bereits im Juli will Sharp die ersten Muster verschicken, damit die Kunden ihre Produkte mit der neuen Technologie kombinieren können. Mit dem Beginn der Massenproduktion wird noch in diesem Jahr gerechnet.
Sharp bringt die 3D-Technologie damit in einen Markt, der vor allem von jungen Kunden dominiert wird. Diese wechseln sehr oft ihre Handys und lassen sich von technischen Details beeindrucken. Sollten Handys mit 3D-Kameras massenhafte Verbreitung finden, dürfte dies als Verkaufskatalysator für verwandte Produkte wie 3D-Fernseher dienen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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