Nokia erfüllt die Erwartungen trotz Zuwachses nicht

Wirtschaft & Firmen Der finnische Handy-Hersteller Nokia konnte seine Ergebnisse im ersten Jahresviertel zwar steigern, blieb allerdings hinter den Erwartungen von Branchenexperten zurück. Das Unternehmen wies heute einen Umsatz von 9,5 Milliarden Euro aus, was einer Steigerung um 3,5 Prozent entspricht. Daraus resultierte ein Nettogewinn von 394 Millionen Euro. Den Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte Nokia mit 122 Millionen Dollar Überschuss abgeschlossen.

Die stärkste Steigerung der Einnahmen erzielte die Navteq-Sparte, in der Navigations-Technologien entwickelt werden. Diese legte um 41 Prozent auf 189 Millionen Euro Umsatz zu. Aber auch in der Handy-Produktion verzeichnete Nokia einen Zuwachs um 8 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Negativ schlug hingegen das Joint Venture Nokia Siemens Networks zubuche, bei dem der Umsatz um 9 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro einbrach.

Die Zahl der ausgelieferten Handys kletterte im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 107,8 Millionen. Bei Smartphones und mobilen Computern wurde eine Steigerung um 57 Prozent auf 21,5 Millionen Geräte verzeichnet.

Insbesondere im High End-Bereich sei man einer starken Konkurrenzsituation ausgesetzt, erklärte Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo. Hier muss das Unternehmen seine Stellung gegen aufstrebende Smartphone-Hersteller wie Apple halten. Aber auch im Infrastrukturbereich sei man mit herausfordernden Marktbedingungen konfrontiert, hieß es.
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