Spam-Aufkommen steigt im ersten Quartal weiter
Der E-Mail-Dienstleister verzeichnete in den letzten drei Monaten in seinen Filtersystemen 6 Prozent mehr unerwünschte Werbenachrichten als im Vergleichszeitraum des Jahres. Trotz intensiver Bemühungen verschiedener Kräfte ist es also nicht gelungen, das Problem einzudämmen.
Immerhin zeichnet sich aber zumindest ab, dass das Spam-Aufkommen nicht mehr ganz so schnell steigt, wie noch in einigen Phasen des letzten Jahres. Nachdem es gelungen war, gegen die von Spammern benutzten Provider vorzugehen, erfolgte der Umstieg auf den Versand der Werbung über schwerer anzugreifende Botnetze.
Daraufhin gab es eine regelrechte Explosion der Menge an Werbepost. Sicherheitsexperten haben bisher nur bedingt erfolgreiche Ansätze gefunden, dem einen Riegel vorzuschieben. Im Gespräch ist daher unter anderem die Sperrung von Internet-Zugängen, hinter denen ein infizierter PC steht. Deren Besitzer sollen dann Hilfe von ihrem Zugangsanbieter bei der Entfernung des Botnetz-Trojaners erhalten und erst anschließend wieder verbunden werden.
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Christian Kahle
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