Renner: Labels sollen Kultur-Flatrate selbst machen
Der Verband steht den Forderungen nach einer staatlichen Kultur-Flatrate, aus der Musiker künftig bezahlt werden könnten und die Internet-Nutzern einen freien Zugang zu digitalisierter Musik bietet, nach jüngsten Äußerungen ablehnend gegenüber.
Renner sagte deshalb gegenüber dem Musikmagazin 'Rolling Stone': "Der beste Weg, die Schwächen einer staatlichen Kulturflatrate zu vermeiden wäre, selbst eine anzubieten." Es gehe darum, ein Geschäft zu beginnen, statt ein Gespenst zu bekämpfen, so Renner.
Seiner Ansicht nach ließe sich das Modell zu einem Preis von 12,90 Euro im Monat umsetzen - was dem gefühlten Preis einer CD entspreche. Gegen ein solches Entgelt wäre es möglich, den Nutzern im Internet vollen Zugriff auf den Musikbestand der Musikindustrie zu gewähren.
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Christian Kahle
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