USA: Spiele- und Konsolen-Markt weiter im Sturzflug

Wirtschaft & Firmen Der Markt für Videospiele in den USA befindet sich weiterhin im freien Fall. Im Januar verzeichnete die Branche 13 Prozent weniger Umsatz als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 1,2 Milliarden Dollar wurden demnach in dem wichtigen Markt für Spielekonsolen, Games und Zubehör ausgegeben, teilte das Marktforschungsunternehmen NPD Group mit. Nach den schlechten Ergebnissen des letzten Jahres lässt eine Erholung also weiterhin auf sich warten.

Der Software-Bereich lag dabei geringfügig über dem Branchen-Durchschnitt. 597,9 Millionen Dollar gaben die Nutzer im Januar für Spiele aus, das sind 12 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Branchen, die nach dem Weihnachtsgeschäft erst einmal deutlich weniger Umsatz machen, hält sich der Rückgang im Spielesegment für gewöhnlich in Grenzen, da viele jüngere Nutzer ihre zu Weihnachten erhaltenen Gutscheine einlösen.

Daher sind die aktuellen Zahlen durchaus aussagekräftig, was die aktuelle Situation der Spieleindustrie angeht. Einen besonders schweren Stand haben die Konsolen-Hersteller. Deren Umsatz ging im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 353,7 Millionen Dollar zurück.

Das meistgekaufte Spiel war den Angaben zufolge Nintendos "New Super Mario Bros.". Den zweiten Platz konnte "Mass Effect 2" von Electronic Arts belegen.
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