US-Videospielemarkt brach im April um 26% ein
Im Jahresvergleich sank das Handelsvolumen um 26 Prozent auf 766,2 Millionen Dollar. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Marktforscher dabei bei den Spielekonsolen. Das Geschäft mit Gaming-Hardware brachte Gesamteinnahmen von 249,3 Millionen Dollar, das sind 37 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Bei der Software sanken die Einnahmen zwar etwas moderater, aber immer noch kräftig: 22 Prozent weniger Umsatz wurde hier erzielt, was 398,5 Millionen Dollar entspricht.
Das meistverkaufte Spielesystem blieb zwar Nintendos DS. Allerdings sanken die Verkaufszahlen des mobilen Gerätes im Jahresvergleich von 1 Million auf 440.800 Stück. Auch die Absatzzahlen der Wii sanken, während Microsoft und Sony mit der Xbox 360 und der Playstation 3 leichte Zugewinne verzeichnen konnten.
Die Marktforscher machten verschiedene Faktoren für die Entwicklung aus. So wurden im April nur relativ wenig neue Spiele veröffentlicht, mit denen auch die Hardware-Hersteller neue Kunden anlocken können.
Hinzu kommt, dass den portablen Geräten zunehmend Konkurrenz von außen erwächst. Der Umsatz in diesem Bereich sank immerhin um 61 Prozent. Das liegt zum Teil an einer Abwanderung von Kunden hin zu Geräten, die für ein breiteres Anwendungsspektrum zu gebrauchen sind. In erster Linie sei hier Apples iPod Touch zu nennen, hieß es.
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Christian Kahle
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