Sky macht weitaus schlimmere Verluste als erwartet
116,7 Millionen Euro wurden heute als Fehlbetrag ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres standen unter dem Strich noch 89 Millionen Euro in roter Farbe. Der Umsatz sank im Jahresvergleich ebenfalls - um 13 Prozent auf 208,5 Millionen Euro.
Der Schlüssel zum Erreichen der Gewinnzone liegt nach Angaben des Unternehmens in der Steigerung des Umsatzes pro Kunde. Je umfangreichere Pakete verkauft werden können, umso weniger Menschen muss man überhaupt überzeugen, Geld für den Empfang des Senders zu zahlen.
Im Durchschnitt konnte man hier im dritten Quartal bereits eine Steigerung von 25,20 Euro auf 25,77 Euro erreichen. Im vierten Quartal will man bereits einen Schnitt von 27 Euro erreichen und im ersten Quartal 2010 bereits 29 Euro pro Kunde einnehmen, so das Unternehmen.
Dadurch würden wohl "nur" noch 2,8 Millionen bis 3 Millionen Kunden zusätzlich benötigt, um die schwarzen Zahlen zu erreichen. Bisher ging man von 3 Millionen bis 3,4 Millionen aus. Im dritten Quartal stieg die Zahl der Abonnenten Netto lediglich um 67.000 auf rund 2,4 Millionen, was allerdings vor allem aus einer relativ hohen Zahl von Kündigungen alter Premiere-Verträge resultiert.
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Christian Kahle
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