Pay-TV: Sky-Chef sieht seinen Sender auf Kurs

Wirtschaft & Firmen Der Pay-TV-Sender Premiere bewertet die Umstellung von Premiere auf die neue Marke bisher als erfolgreich. An den bisherigen Prognosen wolle man festhalten, sagte Vorstandschef Mark Williams gegenüber der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung'. Die genauen Zahlen zum dritten Quartal werde man zwar erst am 12. November veröffentlichen. "Wir liegen aber im Plan", sagte Williams. Dieser sieht folgendermaßen aus: Hohe Verluste in diesem und ein kleiner Fehlbetrag im kommenden Jahr.

Das vierte Quartal 2010 soll demnach erstmals mit einer schwarzen Zahl unter den Bilanzen abgeschlossen werden. 2011 soll der Sender dann erstmals über das gesamte Jahr hinweg einen Überschuss erwirtschaften.

Williams geht dabei nicht davon aus, dass man in absehbarer Zeit eine ernsthafte Konkurrenz durch das Internet-Fernsehen erhält. "Satellit und Kabel werden auch auf lange Sicht der beste und effizienteste Weg für die Übertragung großer Datenmengen bleiben", erklärte er.

In diesem Zusammenhang stellte er klar, dass eine neue Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom nicht ausgeschlossen ist. Man befinde sich weiterhin in Verhandlungen. "Die Tür ist nicht zu", so Williams. Sky hatte die Kooperation kürzlich wegen einer Auseinandersetzung um eine Werbung der Deutschen Telekom für ihr T-Home Entertain-Paket beendet.
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