Activision Blizzard steht derzeit "ungewohnt gut" da
15 Millionen Dollar konnte das Unternehmen unter dem Strich als Überschuss ausweisen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte man noch einen Verlust von 108 Millionen Dollar hinnehmen müssen. Der Umsatz lag nach Angaben des Unternehmens bei 703 Millionen Dollar.
Das ist zwar etwas weniger als im Vorjahr, als noch 711 Millionen Dollar an Einnahmen erzielt wurden, allerdings wurde die Prognose von 680 Millionen Dollar deutlich übertroffen. Dazu trugen solide Umsätze durch etablierte Produkte wie World of Warcraft und die Serien Guitar Hero und Call of Duty maßgeblich bei.
Mit verschiedenen neuen Titeln, die noch im Weihnachtsgeschäft erscheinen sollen und 3 Milliarden Dollar an Reserven ist nach Ansicht des Managements auf eine weitere positive Entwicklung gesichert. Man sei für die Verhältnisse des Unternehmens derzeit sogar "ungewohnt gut" aufgestellt, so Activision Blizzard-Chef Robert Kotick.
Allerdings gibt es durchaus auch Unsicherheiten, auf die das Unternehmen selbst wenig Einfluss hat. Dazu gehört neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in wichtigen Märkten wie der USA und Europa auch die zukünftige Entwicklung des Geschäfts mit World of Warcraft in China, wo die Behörden zur Zeit Probleme machen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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