Apple verteilt unerwünschte Software als Update

MacOS Der Computerhersteller Apple steht derzeit erneut wegen der Auslieferung einer unerwünschten Zusatzsoftware über sein mit iTunes und QuickTime verbreitetes Update-Programm in der Kritik. Dieses Mal wird ein Tool für Firmenkunden verteilt. Nach Angaben von 'ZDNet' handelt es sich dabei um das so genannte iPhone Configuration Utility, mit dem Firmen Konfigurationsprofile für das iPhone erstellen, verwalten und installieren können. Die Software ist eindeutig auf Firmenkunden ausgerichtet, wird aber nur in Ausnahmefällen wirklich benötigt.


Für Endverbraucher ist das Programm praktisch nutzlos. Apples Update-Tool lädt die Software als notwendiges Update herunter, obwohl es sich um ein neues Programm handelt. Ein Mehrwert für die Nutzer von QuickTime oder iTunes ist nicht gegeben. Außerdem wird das iPhone Configuration Utility im Update-Programm von Haus aus für die Installation mit ausgewählt.

Apple wurde bereits mehrfach wegen der Auslieferung unerwünschter Software an Kunden kritisiert, die Programme wie iTunes und QuickTime unter Windows einsetzen. Im März 2008 sorgte das Unternehmen für Aufsehen, als man den Browser Safari als Update an die Nutzer von iTunes und QuickTime verteilte.
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