Auslandsgeschäft lässt Deutsche Telekom jubeln
Den Nettogewinn steigerte der Konzern im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 394 Millionen Euro auf 521 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte den Angaben zufolge um 8,4 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro.
Grundlage dafür bildete ein Wachstum des Umsatzes von 15,1 Milliarden Euro im letzten Jahr auf nun 16,2 Milliarden Euro. Das entsprach den Schätzungen der Analysten, die allerdings etwas geringere Gewinne erwartet hatten. "Die Zahlen des zweiten Quartals stimmen uns zuversichtlich für das Gesamtjahr", sagte Telekom-Chef René Obermann.
Insbesondere die Übernahme der griechischen OTE trug ihren Teil zu dem guten Ergebnis bei. Wegen der günstigen Entwicklung des Wechselkurses resultierte aber auch aus dem eigentlich stagnierenden Geschäft von T-Mobile USA nach der Umrechnung in Euro ein Wachstum.
In Deutschland sinken die Umsätze unter dessen. Die Ursachen dafür liegen zum einen im Rückgang der Nutzung des Festnetzes sowie im starken Preiskampf auf dem Mobilfunkmarkt. Positives konnte aus der Vermarktung von DSL-Anschlüssen vermeldet werden: 59 Prozent aller neuen Breitband-Kunden in Deutschland unterschreiben bei dem Konzern.
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Christian Kahle
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