Telekom-Chef: "Personalumbau" wird weitergeführt
"Die Kapitalmärkte würden aber kurzfristig Dinge wie einen stärkeren Abbau von Arbeitsplätzen oder eine Reduktion der Investitionen beklatschen. Das ist aus guten Gründen aber nicht unser Weg", sagte er. Das so genannte Effizienzprogramm werde aber fortgeführt und im Februar sollen neue Einsparziele benannt werden.
Insbesondere im technischen Bereich wird das Unternehmen in den kommenden Jahren wohl weiter Stellen streichen. Hintergrund ist die Umstellung auf Next Generation Networks. "In Bereichen, wo die Automation durch die Internet-Technologie immer größer wird, fallen Arbeitsplätze weg", sagte Obermann.
Experten rechnen damit, dass durch die Umstellung der Infrastruktur zukünftig rund 10 bis 20 Prozent weniger Techniker benötigt werden, als es beim bisherigen Festnetz der Fall war. Laut Obermann tragen die Gewerkschaften den Kurs allerdings mit, weil die Telekom in anderen Bereichen Neueinstellungen entgegensetzt. So werden parallel in diesem Jahr 3.000 Stellen geschaffen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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