Jugendlicher testet Chat-Überwachung durch das FBI
Wie 'MSNBC' berichtet, führte er aus, dass er einen Flug von Indianapolis nach Chicago als Ziel ausgewählt habe. Einer Moderatorin fielen diese Äußerungen auf und sie alarmierte die Polizei. Diese verfolgte die Verbindung zwischen den Servern bei Blizzard bis hin zum Wohnhaus des Jugendlichen zurück.
Als die Beamten in das Zimmer des Teenagers eindrangen, fanden sie diesen dort gemeinsam mit vier Freunden vor, hieß es. Anfangs stritt er seine Äußerungen ab und behauptete, dass vermutlich jemand seinen Rechner gehackt habe. Später gestand er allerdings ein, entsprechende Postings im Chat abgesetzt zu haben.
Er betonte gegenüber den Ermittlern allerdings, dass er nicht vor hatte, real einen Anschlag zu verüben. Er habe vielmehr gehört, dass die Polizei Chat-Räume überwacht und bei Hinweisen auf Straftaten schnell einmal bei dem jeweiligen Nutzer vorbeischaut. Er habe lediglich testen wollen, ob diese Berichte von anderen Anwendern stimmen.
Nach Angaben des FBI ist die Veröffentlichung von Anschlagsdrohungen bereits an sich eine Straftat. Es soll nun aber vor Anklageerhebung geprüft werden, ob der Nutzer tatsächlich nur auf naive Weise die Effizienz der Gefahrenabwehr prüfen wollte, oder ob nicht doch mehr dahinter steckt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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