Spammer hacken hunderte britische Webseiten
Wie das Sicherheits-Unternehmen Backup-Technology berichtete, wurden jeweils Links zu anderen Webseiten eingebaut, die Viagra, Pornographie und andere Produkte verkaufen, die für gewöhnlich mit Spam-Mails vermarktet werden. Die Manipulation der Internet-Auftritte erfolgte per Cross Site Scripting (XSS).
Die Spammer spekulieren offenbar darauf, dass ihre Verkaufs-Seiten dadurch in den Ergebnislisten von Suchmaschinen besser platziert werden. Die Bewertung einer Internet-Präsenz im Suchindex wird unter anderem auch daran festgemacht, welche anderen Seiten auf das Angebot verweisen.
Die Auftritte von Regierungsstellen und Bildungseinrichtungen gelten hier als besonders gute Referenz. Dem entsprechend finden sich unter den Opfern verschiedene Oberschulen, Universitäten, die Behörde für Verkehrssicherheit, das Forstamt und verschiedene Kommunalregierungen.
Diese Aktivitäten der Spammer stellen eine neue Form der Suchmaschinenmanipulation dar. Zuletzt setzten sie noch auf Kommentar-Spam. Automatisiert wurde versucht, in tausenden Blogs und Foren Links in den Kommentar-Bereichen zu platzieren und den Suchmaschinen so ein großes Interesse an den eigenen Seiten vorzugaukeln. Immer bessere Spam-Filter lassen diese Methode inzwischen aber weitgehend ins Leere laufen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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