McAfee: Suche nach Bildschirmschonern gefährlich
Laut der Studie "The Web’s Most Dangerous Search Terms" (PDF) sind 60 Prozent aller Suchergebnisse in Zusammenhang mit Bildschirmschonern als gefährlich einzustufen. Das gilt auch für die Begriffe "schüler.vz" und "dsds" (Deutschland sucht den Superstar). Insgesamt hat McAfee mehr als 2.600 Schlüsselwörter überprüft und sich die ersten fünf Ergebnisseiten in fünf verschiedenen Suchmaschinen angeschaut.
Internet-Kriminelle nutzen bereits seit langer Zeit Suchmaschinen, um unbedarfte Anwender auf ihre Webseiten zu führen. Oftmals werden Sicherheitslücken im Browser genutzt, um Schadsoftware einzuschleusen. Um in den Suchergebnissen möglichst auf den vorderen Plätzen zu landen, nutzen sie Search Engine Optimization (SEO) und teilweise sogar Search Engine Marketing (SEM), also das Platzieren von kostenpflichtigen Anzeigen.
Nicht nur die Suche nach Bildschirmschonern ist gefährlich, auch der Begriff "free" führt oft zu schädlichen Webseiten. Die Suchergebnisse zu "free music downloads" beispielsweise enthalten rund 21 Prozent Links, die zu dubiosen Seiten führen. Gleiches gilt für die Suche nach Songtexten (lyrics). Am ungefährlichsten ist die Suche nach Begriffen aus dem Gesundheitsbereich.
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Michael Diestelberg
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