Sony Ericsson braucht dringend 100 Millionen Dollar
Derzeit prüfe das Management verschiedene mögliche Geldquellen. Sony-Finanzchef Nobuyuki Oneda hatte schon in der letzten Woche darauf hingewiesen, dass der Handy-Hersteller womöglich nur mit einer Geldspritze Chancen hat, die Krise zu überstehen.
Hintergrund der massiven Probleme des Unternehmens ist der stark gefallene Absatz von Mobiltelefonen. Rund 14 Millionen Geräte konnte man im letzten Quartal verkaufen, ein Jahr zuvor waren es noch 22 Millionen.
Angesichts dieser Entwicklung hatte das Management bereits Massenentlassungen für dieses Geschäftsjahr angekündigt. Von den zuletzt 10.000 Beschäftigten sollen um die 2.000 das Unternehmen verlassen. Für den Jahresverlauf rechnet man nicht mit einer Verbesserung der Situation.
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Christian Kahle
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