64-Bit-Version verhilft Windows Vista zu später Blüte

Windows Vista Zumindest die 64-Bit-Version von Windows Vista erfreut sich offenbar einiger Beliebtheit. Hintergrund ist die wachsende Verbreitung von 64-Bit-fähigen Prozessoren und der Trend zur Verwendung von vier und mehr Gigabyte Arbeitsspeicher. Dies verhilft der 64-Bit-Ausgabe von Windows Vista zu einer späten Blüte, auch wenn Vista weiterhin ein schlechtes Image hat und XP immer noch beliebt ist. Dies vermeldet der amerikanische Computeranbieter und Systembuilder Puget Sound Systems nach Angaben von 'TechFlash'.

Es gebe zwar eine 64-Bit-Version von Windows XP, doch die Treiberunterstützung für dieses Betriebssystem sei sehr beschränkt, weshalb es für viele Kunden kaum eine Option darstellt, so Jon Bach, President von Puget Sound Systems. Dass die Kunden freiwillig zu Vista x64 greifen, hält er deshalb für fraglich.

Stattdessen sei es gut möglich, dass die Verfügbarkeit von 64-Bit-Treibern einer der Hauptgründe ist, weshalb sich die Kunden zum Kauf von Windows Vista "gezwungen" sehen könnten. Wie bei anderen Anbietern greifen auch die Kunden von PSS weiterhin gern zu Systemen mit XP.

Da die 64-Bit-Version von Vista aber immer häufiger nachgefragt wird, hat das Unternehmen wie die größeren Hersteller zunehmend auf diese Version umgestellt und bietet einen Großteil seiner Fertig-PCs damit an. Vor allem im High-End-Bereich ist die Verwendung von 64-Bit-Betriebssystemen sinnvoll, weil sie mit mehr Arbeitsspeicher umgehen können.

WinFuture Preisvergleich: Windows Vista 64-Bit
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