Microsoft bestätigt erste Lücke im Internet Explorer 8

Internet Explorer Microsoft hat bestätigt, dass es sich bei der anlässlich des vom Sicherheitsdienstleister TippingPoint durchgeführten Wettbewerb PWN2OWN ausgenutzten Sicherheitslücke im Internet Explorer 8 um die erste Schwachstelle des neuen Browsers handelt. Am Donnerstag letzter Woche war es dem deutschen Sicherheitsspezialisten "Nils" gelungen, einen Windows-Laptop mittels Ausnutzung der Schwachstelle im IE8 unter seine Kontrolle zu bringen. Konkrete Details zu der Schwachstelle wurden bisher nicht heraus gegeben.

Wie Terri Forslof von TippingPoint im Weblog des Unternehmens erklärte, bestätigte das Microsoft Security Response Center (MSRC) das Bestehen der Schwachstelle noch in den frühen Morgenstunden des Freitags letzter Woche. Die Microsoft-Sicherheitsexperten hatten die Schwachstelle binnen kürzester Zeit reproduzieren können, heißt es.

Forslof zeigte sich überrascht, dass Microsoft innerhalb von weniger als 12 Stunden nach Bekanntwerden der Schwachstelle bereits ausführliche Gegenmaßnahmen eingeleitet hat. Es handele sich um die erste Schwachstelle, die in der fertigen Version des Internet Explorer 8 gefunden wurde. Ob und wann Microsoft ein entsprechendes Sicherheitsupdate anbieten wird, ist noch unklar.

WinFuture Magazin: Was bringt der neue Internet Explorer 8?
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