Kleinster DDR3-Speicher-Chip soll Qimonda retten
Das 2-Gigabit-Modul wird in 46-Nanometer-Bauweise gefertigt. Die Konkurrenten Elpida und Samsung arbeiten hingegen mit 50 Nanometer großen Strukturbreiten. Der neue Qimonda-Chip nimmt eine Fläche von 55 Quadratmillimetern ein, so der Hersteller.
Das Speicherelement könnte zum letzten Rettungsanker für das angeschlagene Unternehmen werden. Die Energie-Effizienz des Produkts soll ihm vor allem im Server-Bereich klare Vorteile im Wettbewerb bringen. Diese Erwartungshaltung will der Hersteller nun auch potenziellen Investoren nahebringen.
Das wäre auch dringend notwendig. Um wie geplant die Massenproduktion im Sommer 2009 aufnehmen zu können, bräuchte man wohl einen Geldgeber, der die neuen Produktionsanlagen finanziert. Allerdings ist nach dem bisherigen Stand der Dinge durchaus nicht auszuschließen, dass Qimonda bis dahin bereits liquidiert wurde.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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