Google lässt Nutzer Suchergebnisse manipulieren
Das neue Feature nennt sich SearchWiki und richtet sich an Anwender, die häufig die gleichen Suchbegriffe verwenden. Seiten, die sich bereits eindeutig als nutzlos herausgestellt haben, können von diesen aus den Ergebnislisten entfernt werden. Bei der nächsten Suche werden sie dann übergangen.
Angebote, die für die eigenen Anforderungen besonders interessant sind, lassen sich über einen zweiten Button aufwerten und werden bei der nächsten Anfrage entsprechend höher gerankt.
Auf Wunsch kann man auch Kommentare zu einzelnen Suchtreffern hinterlassen. Diese können auch von anderen Nutzern abgerufen werden. Dadurch sollen sich Anwender bereits in der Ergebnisliste ein Bild machen können, ob eine bestimmte Webseite ihren Anforderungen gerecht werden kann.
An den generellen Algorithmen im Hintergrund ändert sich durch SearchWiki aber nichts. "Es soll die Suchergebnisse aber dynamischer machen", sagte Marissa Mayer, Leiterin der Suchdienste Googles. Noch ist die Funktion nicht für jeden User verwendbar, sie soll aber in den kommenden Tagen zunehmend ausgerollt werden.
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Christian Kahle
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