Provider lässt Kunden Internetzugang selbst 'tunen'
"Die Ansprüche der Nutzer an ihre Internet-Verbindung werden immer differenzierter, ein Standard-Angebot reicht deshalb nicht mehr aus", sagte Felix Geyr, Geschäftsführer des Providers, der zum britischen Mobilfunkkonzern O2 gehört.
Bei der Anpassung der Leitung wird unter anderem der Noise-Margin-Wert verändert. Dieser Beschreibt das Verhältnis zwischen dem Nutzsignal und der Störgröße. Be Broadband arbeitete hier bisher mit einem Standardwert von 6 Dezibel.
Eine Reduzierung auf 3 Dezibel rät man nun Nutzern, die häufig Streaming-Video-Angebote nutzen. Die Geschwindigkeit der Leitung wird dadurch gesteigert. Die Erhöhung auf 9 Dezibel führt hingegen dazu, dass die Transferrate etwas sinkt, bei der Übertragung der Daten aber eine höhere Zuverlässigkeit erreicht wird. Das ist beispielsweise für VoIP-Anwendungen oder größere Downloads sinnvoll.
Be Broadband bietet außerdem einen Gaming-Modus für Nutzer von Online-Spielen. Dabei wird die Fehlerkorrektur am Einwahlknoten abgeschaltet. Die Reaktionszeiten bei der Signalübertragung sinken dadurch.
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Christian Kahle
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