2015 über 2 Mrd. Nutzer per Mobil-Breitband online
Besonders Mobilfunktechnologien werden dabei eine wichtige Rolle spielen. Global werden laut Mason im Jahr 2015 mehr als 2,1 Milliarden Kunden die mobilen Datendienste nutzen und den Anbietern so Einnahmen in Höhe von über 780 Milliarden US-Dollar bescheren.
Gegenüber dem jetzigen Stand würde dies eine Zunahme von rund 2400 Prozent bedeuten, die vor allem von neuen Entwicklungen im Bereich der Funktechnologien, Verbesserungen bei den Endgeräten und mehr Preis-Flexibilität befeuert werden dürfte.
UMTS bzw. dessen unter der Bezeichnung HSPA zusammengefassten Weiterentwicklungen werden auch 2015 noch die dominierende Zugangstechnik sein. Auch wenn LTE und WiMAX immer häufiger angeboten werden, bleibe HSPA auch 2015 noch bei rund 54 Prozent der Kunden im Einsatz - heute sind es 88 Prozent.
Gerade in Entwicklungsländern soll für die mobilen Breitbandtechnologien viel Potenzial stecken. Da dort die bisher übliche Kabel-Infrastruktur oft nur schlecht ausgebaut ist, wird die Nachfrage aus diesen Regionen die Adaption von mobilem Breitbandfunk voran treiben.
Die Analysten erwarten daher, dass 2015 57 Prozent der Nutzer mobiler Breitbanddienste in Entwicklungsländern zuhause sein werden. WiMAX soll dabei kaum eine Rolle spielen. Stattdessen würden die meisten Mobilfunknetzbetreiber wohl auf LTE umstellen, so dass es letztlich mehr als vier Mal so viele LTE-Nutzer geben wird.
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