Internet bei Informationsbeschaffung auf Vormarsch
Eine aktuelle Analyse des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) hat ergeben, dass inzwischen 22,1 Millionen Menschen in Deutschland - und damit 45 Prozent der Bürger zwischen 14 und 64 Jahren - täglich das Internet nutzen. Dabei könne man vor allem bei den Personen unter 40 Jahren eine Abkehr von den klassischen Medien feststellen.
"Mit dem Internet verschiebt sich nicht einfach nur das Mediengefüge, sondern es entsteht vielmehr eine völlig neue Informationskultur", zitiert der Spiegel die IfD-Geschäftsführerin Renate Köcher. "Online-News-Seiten punkten mit Aktualität und interaktiven Darstellungsmöglichkeiten bei den Nutzern", erklärt BITKOM-Sprecher Christian Hallerberg.
Im Vergleich zu herkömmlichen Medien habe das Internet laut Hallerberg den Vorteil, dass es Elemente von Zeitung, Radio und TV kombiniere und somit "strukturelle Vorteile" habe. In diesem Jahr wurde laut IfD erstmals die Zeitung als wichtigste Informationsquelle überholt.
Zwar sehen immer noch 46 Prozent der Bürger die Zeitung als die wichtigste Quelle für aktuelle Geschehnisse, bei den 20- bis 39-Jährigen halten jedoch 51 Prozent das Internet für die Informationsquelle Nummer 1.
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