ASUS liefert Eee Box versehentlich mit Virus aus
In Japan, wo der Rechner seit der vergangenen Woche ausgeliefert wird, hat das Unternehmen seine Kunden über den Vorfall informiert. Man konnte allerdings bisher nicht klären, ob nur Geräte in diesem Markt über eine infizierte Windows-Installation verfügen.
Den Angaben zufolge befindet sich der Schädling auf Laufwerk D. Sobald dieses erstmals geöffnet wird, versucht er sich auch auf die Hauptpartition zu kopieren. Auch externe Speichermedien wie USB-Sticks werden befallen, sobald sie an den Rechner angeschlossen werden.
Der Schädling ist bereits länger bekannt und wird von den gängigen Antiviren-Scannern erkannt. Für seine Entfernung muss allerdings unter anderem manuell die Registry verändert werden. Verbleibt der Schadcode im System öffnet er Hintertüren, über die PCs beispielsweise in Botnetze eingebunden werden können.
In Deutschland kommt die Eee Box B202 Mitte Oktober auf den Markt. Ausgestattet ist das System mit einem Atom N270-Prozessor mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz. Hinzu kommen eine 160-Gigabyte-Festplatte sowie ein bis zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.
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