Datenpanne auf englischem Luftwaffenstützpunkt
Es soll sich um rund 50.000 Datensätze von ehemaligen und aktuell dienenden Soldaten handeln. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte gegenüber der Tageszeitung 'Times', dass Daten des gesamten Personals der Luftwaffe, einschließlich der Angehörigen, in Gefahr sein könnten.
Da man die aktuelle Situation sehr ernst nimmt, sollen keine weiteren Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Bisher ist nicht klar, welche konkreten Daten auf den drei USB-Medien gespeichert gewesen sein sollen. Die Ermittlungen dauern an.
In den letzten Wochen häuften sich die Datenverluste bei britischen Behörden. So ging beispielsweise im August ein Memory Stick mit Entlassungsdaten von 84.000 Strafgefangenen verloren. Erst kürzlich verschwand eine CD mit den Adressen von 11.000 Lehrern auf dem Postweg. Vor allem beim Militär scheint es Probleme mit dem Datenschutz zu geben. In der letzten Zeit verschwanden diverse Laptops und Festplatten mit persönlichen Informationen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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