Ubuntu-Chef holt Fachleute um Linux aufzuhübschen
Ziel ist es, die Benutzerfreundlichkeit von Linux auf dem Desktop ganz allgemein zu verbessern. Die Arbeit der von Canonical bezahlten Designer und Entwickler kommt also nicht nur Ubuntu zu gute. Das Unternehmen strebt deshalb die Zusammenarbeit mit anderen Linux-Entwicklern an.
Shuttleworth setzt mit der neuen Initiative eine seiner Forderungen um, die er vor einigen Monaten an die Linux-Gemeinschaft gerichtet hatte. Anlässlich der OSCON-Konferenz hatte er die Open-Source-Szene aufgefordert, endlich mehr für die Attraktivität und Benutzerfreundlichkeit von Linux zu tun.
Als Ziel gab er damals aus, Apple und Microsoft in Sachen Usability und Design möglichst schnell zu überholen. Jetzt will er die Unterstützung der Open-Source-Szene gewinnen, denn die Benutzerfreundlichkeit soll nicht nur beim Betriebssystem selbst stark steigen, sondern auch bei den dafür erhältlichen zahllosen Programmen.
Canonical wird laut Shuttleworth auch ein Team bilden, das helfen soll, X, OpenGL, Gtk, Qt, GNOME und KDE mit neuen Design-Ideen aufzufrischen und so deren Benutzbarkeit zu steigern.
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