Linux-Guru Reiser muss min. 15 Jahre ins Gefängnis
Laut einem Bericht des US-Magazins Wired entschuldigte sich Reiser bei seinen Kindern und den Eltern seiner ermordeten Frau. Seine Firma sowie das Dateisystem ReiserFS will er nun in einen Treuhänderfond überführen, um so seine Kinder finanziell zu unterstützen. Zudem hofft er, dass er im Gefängnis weiterhin als Programmierer arbeiten darf.
Reiser ermordete seine Frau Nina am 3. September 2006. Erst im Oktober wurde Reiser von der Polizei festgenommen. Er behauptete, seine Frau hätte sich nach Russland abgesetzt. Bereits ein Jahr zuvor wurde die Scheidung eingereicht, nachdem das Paar seit 2004 getrennt lebte.
Im Laufe der Gerichtsverhandlung gestand Reiser dann den Mord an seiner Frau. Er wurde zu einer Mindeststrafe von 25 Jahren verurteilt. Nachdem er die Behörden zur Leiche seiner Frau führte, wurde das Strafmaß auf mindestens 15 Jahre herabgesetzt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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