Schätzung: Linux-Kernel kostet 1,4 Milliarden Dollar
Diese stützt sich dabei auf eine Berechnungsmethode, die bereits vor einigen Jahren vom inzwischen verstorbenen britischen Computer-Pionier David Wheeler entwickelt wurde. Herangezogen wird der Umfang einer Software in Code-Zeilen sowie die Kosten der für die Entwicklung nötigen Arbeitsstunden.
Der Kernel macht dabei zwar einen Wesentlichen, aber auch nur kleinen Teil einer gesamten Linux-Distribution aus. So liegt der Wert eines kompletten Pakets mit zahlreichen zugehörigen Systemkomponenten und Anwendungen deutlich höher. Der Schätzung zufolge kostet die Entwicklung der gesamten Software in einer Fedora 9-Distribution von RedHat etwa 10,8 Milliarden Dollar.
In den letzten Jahren stieg der Wert von Linux so deutlich an. Wheeler kam mit seiner Berechnungsmethode im Jahr 2002 lediglich auf 1,2 Milliarden Dollar für eine komplette Linux-Distribution. "Ich bin ehrlich überrascht, dass die Zahl so stark gestiegen ist", sagte Amanda McPherson von der Linux Foundation, die an der aktuellen Schätzung mitgearbeitet hat.
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Christian Kahle
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