GENI-Projekt: Arbeiten am neuen Internet laufen an
GENI (Global Environment for Network Innovations) soll zu einer Infrastruktur heranwachsen, in der Forscher neue Technologien und Struktur-Designs testen können. Der Aufbau erfolgt unter dem Dach des Unternehmens BBN Technologies, das direkt im Auftrag der staatlichen National Science Foundation arbeitet.
Das Internet basiert derzeit im Wesentlichen auf einem Design aus dem Jahr 1969. Wissenschaftler warnen bereits seit einiger Zeit davor, dass es in dieser Form den kommenden Anforderungen nicht mehr lange gewachsen sein wird. Dies betrifft nicht nur das anhaltend schnell steigende Datenvolumen, sondern auch Aspekte wie die Sicherheit.
GENI wird auf einer Infrastruktur basieren, die von der Internet2-Arbeitsgruppe bereitgestellt wird. Diese bietet eine Bandbreite von 10 Gigabit pro Sekunde, die vollständig der Forschung zur Verfügung stehen. Bei Bedarf kann sie zeitweise durch ein Netz von National LambdaRail mit einer Kapazität von 30 Gigabit pro Sekunde erweitert werden.
Bei BBN Technologies geht man davon aus, dass anschließend an die Grundlagenforschung in etwa fünf Jahren mit dem endgültigen Aufbau von GENI begonnen werden kann. Dann werden Investitionen in Höhe von 350 Millionen Dollar benötigt, die im Wesentlichen ebenfalls aus der US-Staatskasse kommen sollen.
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Christian Kahle
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