Britischem UFO-Hacker drohen bis zu 60 Jahre Haft
Die Hacks beging McKinnon im Rahmen seines Engagements für das "Disclosure Project", eine Gruppe, die Hinweise auf die Existenz Außerirdischer zusammenträgt. Der Hacker nutzte seine Fähigkeiten, um Gerüchten nachzugehen, nach denen US-Militär und -Geheimdienste Kontakt zu Aliens hatten und mit deren Technologie experimentieren.
Bereits im Jahr 2002 flog McKinnons Identität auf und er wurde von der britischen Polizei verhaftet. Die Ermittler kündigten ihm gegenüber damals an, dass er bei einer Verurteilung in Großbritannien voraussichtlich mit einer Strafe von bis zu sechs Monaten gemeinnütziger Arbeit zu rechnen habe.
Im Jahr 2006 stellte der Oberste Gerichtshof der USA allerdings einen Auslieferungsantrag. McKinnon sollte sich demnach vor einem US-Gericht für die Hacks verantworten. Nach US-Recht kann die Strafe bedeutend höher ausfallen: Bis zu 60 Jahre Haft sind wegen der Vielzahl der Taten möglich. Morgen soll das britische House of Lords nun darüber entscheiden, ob dem Antrag stattgegeben wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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