Britischem UFO-Hacker drohen bis zu 60 Jahre Haft

Bereits kurz nach seiner Verhaftung bot die US-Staatsanwaltschaft McKinnon einen Deal an: Er sollte sich freiwillig einem Verfahren in den USA stellen und sich schuldig bekennen. In diesem Fall wollte man es bei einer Haftstrafe von drei bis vier Jahren belassen, die überwiegend in Großbritannien abgesessen werden könne. McKinnon lehnte dies allerdings ab.

Lehnt das House of Lords den Auslieferungsantrag ab, könnten die US-Behörden versuchen, diese Entscheidung vor britischen Gerichten anzufechten. Bei einer Zustimmung bliebe McKinnon die Möglichkeit, vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Widerspruch einzulegen. Bis dort über den Fall entschieden ist, dürfte er das Land nicht verlassen und müsste sich wöchentlich bei der Polizei melden.

Hinweise auf die Existenz von Außerirdischen will McKinnon nach eigenen Angaben übrigens tatsächlich gefunden haben: Demnach habe er eine NASA-interne Weisung entdeckt, nach der UFOs aus Satellitenfotos zu retuschieren seien. Weiterhin habe er ein Bild heruntergeladen, dass entweder ein außerirdisches oder ein geheimes US-Raumschiff zeigt.

Auch sei in einem Dokument des Militärs von "nicht-irdischen Offizieren" die Rede gewesen. Größere Datenmengen habe McKinnon demnach allerdings nicht herunterladen können, da er nur über ein Modem mit dem Internet verbunden war.
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