IBM: Neuer Power7-Prozessor für 2-Teraflops-Server
Jeder Kern soll es auf eine Rechenleistung von 32 Gigaflops bringen. Pro CPU stünden damit 256 Gigaflops zur Verfügung. Gegenüber der aktuellen Power6-Architektur entspricht dies einem deutlichen Performance-Zuwachs.
Mit der Auslieferung der neuen Chips wird allerdings voraussichtlich erst 2010 begonnen. Die Prozessoren sind vor allem für den High End- und Mainframe-Markt bestimmt. Sie werden im 45-Nanometer-Verfahren hergestellt und kommen Anfangs mit einer Taktrate von 4 Gigahertz.
Der Prozessor wird auch als Dual-Modul bereitgestellt, in dem sich dann 16 Kerne befinden. Diese sollen beispielsweise in Servern von zwei Höheneinheiten verbaut werden, in denen vier solcher Module eine Leistung von über zwei Teraflops bereitstellen und 128 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützen.
Parallel sollen auch Technologien bereitgestellt werden, die einen schnellen Aufbau von Supercomputern ermöglichen. Das Standardsystem soll es ermöglichen, mehrere Server relativ einfach zu Clustern mit 1024 Kernen, 32 Teraflops Leistung und zwei Terabyte Arbeitsspeicher zusammenzuschließen.
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