Lenovo soll Kauf von IBMs x86-Server-Sparte planen
Der chinesische Computerkonzern Lenovo ist offenbar an der Übernahme von IBMs Server-Sparte oder zumindest Teilen davon interessiert. Es geht wohl vor allem um den Kauf der Abteilung für günstige Server-Systeme.
Lenovo wollte nicht bestätigen, dass es um IBMs Server-Sparte geht, sondern erklärte lediglich, dass man Verhandlungen für ein großes neues Übernahmegeschäft führt. Bereits im Jahr 2004 hatte Lenovo die PC-Sparte von IBM inklusive der sehr beliebten Business-Notebooks der ThinkPad-Serie gekauft.
Zuvor hatte der Branchendienst 'CRN' gestern berichtet, dass IBM sich von seiner Abteilung für die Produktion von Server-Systemen auf Basis von x86-Prozessoren trennen will. Lenovo werde als wichtigster Kandidat für den Verkauf gehandelt und es gebe bereits weit fortgeschrittene Verhandlungen zwischen den beiden Unternehmen.
Lenovo sei aktuell der einzige Interessent, mit dem IBM bereits konkrete Gespräche führt. Angeblich will IBM durch den Verkauf der Abteilung für Server-Hardware zwischen fünf und sechs Milliarden Dollar einnehmen. Lenovo sei nach Auffassung von IBM der ideale Käufer, weil der chinesische Hersteller keine Konkurrenz in anderen Geschäftsbereichen von IBM darstellt, also zum Beispiel bei Speicher- und Netzwerk-Lösungen oder Rechenzentren.
IBM habe die Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung für Server bereits darüber informiert, dass sie ab dem 1. Juni 2013 für Lenovo tätig sein würden. Lenovos US-Hauptquartier ist nur wenige Kilometer von dem Forschungszentrum entfernt. Künftig will IBM zwar weiterhin umfangreiche Dienstleistungen und Services rund um x86-Server anbieten, aber die Hardware-Komponenten der Systeme nicht mehr selbst herstellen, so der Bericht. Insgesamt zieht sich IBM derzeit zunehmend aus dem Hardware-Geschäft zurück.
Lenovo will hingegen sein Server-Angebot durch den Zukauf stark erweitern und auf diese Weise in den Wettbewerb mit anderen Anbietern von x86-basierten Servern treten. Die mit Prozessoren von Intel und AMD ausgestatteten x86-Server sind vor allem im unteren Preissegment positioniert und werden in vielen Unternehmen in großer Zahl in Rechenzentren eingesetzt.
IBM will offenbar die Abteilungen für große Server-Systeme weiterhin behalten. In diesem Bereich fertigt das Unternehmen neben den Prozessoren und der Software auch viele andere Komponenten selbst und erwirtschaftet damit zusammen mit dem Verkauf der dazugehörigen Dienstleistungen hohe Margen und Gewinne. Im x86-Server-Markt werden zwar hohe Stückzahlen verkauft, die Gewinnspanne ist dabei aber im Vergleich zu Mainframe-Servern sehr gering.
Zuvor hatte der Branchendienst 'CRN' gestern berichtet, dass IBM sich von seiner Abteilung für die Produktion von Server-Systemen auf Basis von x86-Prozessoren trennen will. Lenovo werde als wichtigster Kandidat für den Verkauf gehandelt und es gebe bereits weit fortgeschrittene Verhandlungen zwischen den beiden Unternehmen.
Lenovo sei aktuell der einzige Interessent, mit dem IBM bereits konkrete Gespräche führt. Angeblich will IBM durch den Verkauf der Abteilung für Server-Hardware zwischen fünf und sechs Milliarden Dollar einnehmen. Lenovo sei nach Auffassung von IBM der ideale Käufer, weil der chinesische Hersteller keine Konkurrenz in anderen Geschäftsbereichen von IBM darstellt, also zum Beispiel bei Speicher- und Netzwerk-Lösungen oder Rechenzentren.
IBM habe die Mitarbeiter der Entwicklungsabteilung für Server bereits darüber informiert, dass sie ab dem 1. Juni 2013 für Lenovo tätig sein würden. Lenovos US-Hauptquartier ist nur wenige Kilometer von dem Forschungszentrum entfernt. Künftig will IBM zwar weiterhin umfangreiche Dienstleistungen und Services rund um x86-Server anbieten, aber die Hardware-Komponenten der Systeme nicht mehr selbst herstellen, so der Bericht. Insgesamt zieht sich IBM derzeit zunehmend aus dem Hardware-Geschäft zurück.
Lenovo will hingegen sein Server-Angebot durch den Zukauf stark erweitern und auf diese Weise in den Wettbewerb mit anderen Anbietern von x86-basierten Servern treten. Die mit Prozessoren von Intel und AMD ausgestatteten x86-Server sind vor allem im unteren Preissegment positioniert und werden in vielen Unternehmen in großer Zahl in Rechenzentren eingesetzt.
IBM will offenbar die Abteilungen für große Server-Systeme weiterhin behalten. In diesem Bereich fertigt das Unternehmen neben den Prozessoren und der Software auch viele andere Komponenten selbst und erwirtschaftet damit zusammen mit dem Verkauf der dazugehörigen Dienstleistungen hohe Margen und Gewinne. Im x86-Server-Markt werden zwar hohe Stückzahlen verkauft, die Gewinnspanne ist dabei aber im Vergleich zu Mainframe-Servern sehr gering.
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