Google eröffnet Lobbyismus-Büro in Berlins Mitte

Wirtschaft & Firmen Der Suchmaschinenbetreiber Google hat gestern seine Berliner Niederlassung offiziell eröffnet. Das Büro ist kleiner als die anderen fünf hierzulande ansässigen Filialen, aber nicht minder wichtig: Die Konzentration liegt auf der Lobby-Arbeit. Geleitet wird die Außenstelle des Konzerns von Annette Kroeber-Riel. Diese hat den Posten des European Policy Counsel inne, ist also europaweit für die Vertretung der Interessen des Unternehmens tätig. Dafür arbeitet sie unter anderem in Branchenverbänden wie dem BITKOM mit.

Entsprechend repräsentativ ist das Büro: Google mietete 150 Quadratmeter in der Straße unter den Linden. Hier finden sich neben Nobelfilialen einiger Konzerne vor allem Regierungseinrichtungen, Botschaften und die Humboldt-Universität wieder.

Für die Eröffnungsfeierlichkeiten war das Büro allerdings deutlich zu klein. So lud Google weit über hundert Gäste auf die Dachterrasse des Veranstaltungszentrums E-Werk.

Zu den Teilnehmern gehörten zahlreiche Prominente aus Wirtschaft, Politik und Kultur. In Berlin begrüßt wurde das Unternehmen von Andreas Storm (CDU), dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesbildungsministeriums, sowie Hans-Gerhard Husung, Staatssekretär für Bildung und Forschung des Berliner Senats.
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