Gates: Keyboard out, jetzt kommen Sprache & Touch
Während eines Besuchs an der US-Universität Carnegie Mellon, der Teil seiner "Abschiedstour" war, machte sich Gates nun erneut für neue Eingabemethoden stark. Künftig würden die Anwender verstärkt durch Sprache oder Touchscreens mit ihrem Computer interagieren, statt wie bisher nur die Tastatur zu nutzen, prophezeite Gates.
Microsoft setze viel auf die Einführung neuer Bedienkonzepte, sagte er weiter. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll sich zum Beispiel Sprachtechnologie so weit im Alltag etablieren, das mehr Suchanfragen über Spracheingabe gestartet werden als via Tastatur, so Gates. Im letzten Jahr hatte Microsoft einen Anbieter von Suchdiensten übernommen, die per Sprache gesteuert werden.
Ein weiterer Bereich, in dem dringend neue Entwicklungen notwendig seien, ist laut Gates die Wissenschaft. Die zum Beispiel in Biologie oder Astronomie genutzte Software müsse deutlich verbessert werden, da immer mehr Informationen bewältigt werden müssen. Gerade durch "lernfähige Maschinen" könne der Umgang mit den riesigen Datenmengen vereinfacht werden, sagte der Microsoft-Gründer.
Microsoft will nach Angaben von Gates mit Forschern aus allen Bereichen zusammenarbeiten, um gemeinsam herauszufinden, wo neue Erfindungen benötigt werden. Bill Gates will sich ab Mitte dieses Jahres aus dem aktiven Geschäft bei Microsoft zurück ziehen und dann Vollzeit für die von ihm zusammen mit seiner Frau gegründete Stiftung arbeiten.
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