Bill Gates: Zensur im Internet zahlt sich nicht aus
Seiner Meinung nach sind die Bemühungen, den freien Informationsfluss zu unterbrechen, zum Scheitern verurteilt. "Ich sehe keine Risiken, die jemanden dazu bewegen könnten, im Internet Zensur zu betreiben", sagte Gates.
Vor allem China machte in den letzten Jahren immer wieder Schlagzeilen. Der gesamte Internetverkehr in diesem Land läuft über Proxy-Server der Regierung, die große Teile des weltweiten Netzes sperren. Microsoft und andere Unternehmen wurden immer wieder kritisiert, da sie die Regierung bei der Ausführung der Zensur unterstützen.
Der Microsoft-Gründer ist der Meinung, dass die Zensur im Internet schädlich für die Entwicklung der Wirtschaft ist. Durch den eingeschränkten Informationsfluss können sich die nationalen Unternehmen nicht so entwickeln, wie die internationale Konkurrenz. "Wenn ein Land eine entwickelte Wirtschaft vorweisen möchte, muss es das Internet öffnen", sagte Gates.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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