CES: USB-Stick ersetzt Desktop-Sicherheitssoftware
Als wichtigsten Vorteil nennt der Hersteller den Wegfall von Desktop-basierten Sicherheitsprogrammen wie Virenscanner, Firewall und Spyware-Killer. Außerdem soll der USB-Stick den Prozessor des PCs entlasten, der sonst manchmal stark von Sicherheitssoftware beansprucht wird, was den Nutzer bei seinen Tätigkeiten behindert.

Sämtlicher eingehender Datenverkehr wird über den Pico-Stick geleitet, egal ob es sich um Ethernet-, Bluetooth- oder WLAN-Verbindungen handelt. Erst dann werden die Daten an den Windows-PC weitergereicht. Im Innern des Geräts steckt ein 520 Megahertz schneller Intel Xscale Prozessor, der bis zu 13 verschiedene Linux-basierte Sicherheitslösungen lauffähig macht.
Die Engine des enthaltenen Virenscanners stammt vom russischen AV-Spezialisten Kaspersky. Im Abstand von fünf Minuten prüft der Stick, ob eventuell neue Signatur-Updates verfügbar sind. In den USA ist das Gerät bereits zum Preis von knapp 180 US-Dollar erhältlich - Updates für ein Jahr inklusive.
Nach einem Jahr werden 40 US-Dollar jährliche Gebühr fällig, mit der unter anderem die Kosten für die Updates der verschiedenen Sicherheits-Tools beglichen werden. In Europa will Yoggie sein Produkt in den kommenden Monaten nach und nach auf den Markt bringen. Es gibt auch eine "Pro"-Version, die 20 US-Dollar mehr kostet und einen VPN-Client sowie Verwaltungswerkzeuge mitbringt.
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