Linux für alle: Ubuntu Linux-PCs aus dem Supermarkt

Linux Die britische Supermarktkette Tesco ist immer auf der Suche nach den besten Angeboten für ihre Kunden - und den eigenen Umsatz. Nachdem das Unternehmen bereits eine Reihe eigener Software-Produkte als Alternative zu Microsofts Büropaket Office anbietet, kommen nun Linux-PCs dazu. Tesco hat natürlich auch Systeme mit Windows Vista im Programm, doch die neuen Rechner, auf denen das freie Betriebssystem Ubuntu Linux zum Einsatz kommt, sollen das Angebot nach unten abrunden. Sie können dank günstiger Hardware-Komponenten und Linux als Betriebssystem deutlich billiger angeboten werden als die Windows-Geräte.

Die Linux-PCs aus dem Supermarkt basieren auf Ubuntu 6.06 in der LTS-Version mit Long Term Support - eigentlich gedacht für den Langzeiteinsatz in Unternehmen. Vor kurzem wurde Version 7.10 veröffentlicht, warum die ältere Version eingesetzt wird bleibt fraglich. Ob das Angebot Erfolg hat, wird sich auch deshalb zeigen müssen, weil viele Kunden normalerweise die Arbeit mit Windows gewöhnt sind. Die Umstellung könnte also zu Support-Problemen führen.

Die Hardware der Linux-Rechner von Tesco entspricht der des typischen Office-Systems für Privatanwender. Es gibt sowohl Geräte mit Intel Celeron Prozessoren, als auch Modelle mit Dual-Core-CPUs von AMD. Ab Werk wird neben Ubuntu auch das freie Büropaket OpenOffice.org installiert. Die Preise liegen umgerechnet zwischen 200 und 272 Euro, je nach Konfiguration.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!