Patch-Day: Nutzer melden unerwünschte Neustarts

Windows Vista Wer die automatische Update-Funktion von Windows nutzt, kann auf Wunsch festlegen, dass neue Updates zwar heruntergeladen, aber erst nach der ausdrücklichen Zustimmung des Anwenders installiert werden. Normalerweise funktioniert dies auch problemlos, doch nun gibt es Berichte, wonach sich Windows nicht an die Voreinstellung hält. Unsere Partner von AeroXP.org melden, dass es nach dem Patch-Day am Dienstag bei vielen Rechnern, die die automatische Update-Funktion eingeschaltet haben, zu ungewünschten Neustarts kam, nachdem die Updates installiert wurden, auch wenn dies zuvor vom Anwender deaktiviert wurde.

Warum es zu den Neustarts kam ist noch nicht bekannt. Werden die betroffenen Systeme für bestimmte Aufgaben genutzt, kann ein automatischer Neustart nach der unaufgeforderten Installation von Updates zu massiven Problemen führen, die zum Beispiel einen Datenverlust zur Folge haben.

Bisher steht fest, dass nur Windows Vista und in einigen Fällen wahrscheinlich auch Windows Server 2003 von den unerwünschten Neustarts betroffen ist. Eine Anfrage von AeroXP.org bei Microsoft ergab, dass man sich des Problems bereits bewusst ist. Außerdem soll es zu einem Fehler kommen, der dafür sorgt, dass die Einstellungen für automatische Updates auf die Standardeinstellung zurück gesetzt werden, bei der die Updates ohne ein Zutun des Benutzers installiert werden.
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