Linkspartei hält Killerspiel-Gesetze für überflüssig
Im Dezember hatte die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries noch versichert, dass das Strafgesetzbuch den notwendigen Schutz vor Killerspielen gewährleistet. Inzwischen würde sie sich keiner Änderung in den Weg stellen, wenn diese notwendig werden würde. Korte sagte daraufhin, dass sich Zypries nicht von Bayerns Innenminister Günther Beckstein anstecken lassen soll.
Dieser wolle mit seinen ständigen Rufen nach Verboten doch nur von sozialen Missständen ablenken, so Kortes. "Die Justizministerin darf es sich nicht so einfach machen, den Sündenbock in einem Computerspiel zu suchen. Vielmehr muss man sich mit dem Thema 'Gewalt in Gesellschaft und Familie' generell auseinandersetzen. Wir brauchen eine schlüssige Strategie, wie Jugendliche Medienkompetenz erwerben können. Und wir brauchen Eltern, die sich dafür interessieren, was ihre Kinder am Computer treiben."
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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