E3: Nintendo gibt Details zur Konsole Wii bekannt
Außerdem wird man die Möglichkeit haben, die Konsole dauerhaft mit dem Internet zu verbinden. Der verwendete Prozessor wurde zusammen mit IBM entwickelt und trägt den Namen Broadway. Wie schnell dieser sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Gerüchte besagen, dass es sich um eine spezielle Version von IBMs Power 750 FX Chip handelt, der bereits seit 2001 erhältlich ist, aber für die Konsole im modernen 90 Nanometer-Prozess gefertigt wurde.
Obwohl die Konkurrenz aus dem Hause Sony und Microsoft auf integrierte Festplatten setzt, wird Nintendo nicht auf diesen Zug aufspringen. Wii wird einen 512 MByte großen Flash-Speicher sowie einen Card Reader besitzen, mit dem man den Speicher erweitern kann. Über die zwei USB 2.0 Ports wird man diverse Geräte anschließen können. Der integrierte WLAN-Empfänger ermöglicht eine konstante Internetverbindung und somit die Möglichkeit, online zu spielen. Außerdem wird man sich darüber mit dem Nintendo DS verbinden können.
Die 120 Millimeter großen optischen Discs können sowohl ein Layer als auch zwei Layer besitzen - je nach Umfang eines Spiels. Außerdem wird die Konsole abwärtskompatibel zum Gamecube sein und somit die 80 Millimeter Discs lesen. Der Controller wird "motion-sensitive" sein, d.h. er reagiert auf Bewegungen im Raum. So wird es beispielsweise möglich sein, in einem Rennspiel den Controller als Lenkrad zu benutzen.
Weitere Informationen: wii.nintendo.com
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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