iPhone 18 Pro Teardown: Reparaturen werden nun wieder komplizierter

Das iPhone 18 Pro ist ab heute im Handel erhältlich und schon tauchen die ersten Teardowns auf, bei denen Experten sich das Innenleben der neuen Apple-Smartphones anschauen und bewerten. Es gibt einige Überraschungen.

    Herausforderungen bei der Reparatur

    Der Kanal REWA Technology YouTube hat heute eines der ersten Videos zum Teardown des iPhone 18 Pro veröffentlicht und gewährt damit einen Einblick in das Innere des neuen Geräts.

    Wie die Reparatur-Experten im Video von REWA Technology Youtube unter dem Motto "Das Gute, das Schlechte und das Unerwartete" berichten, bringen die internen Umbauten neue Herausforderungen für Reparaturen mit sich. Bei einer genauen Betrachtung des Hardware-Aufbaus zeigen sich diverse architektonische Anpassungen.

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    Blick in das neue Apple-Smartphone

    Apple hat die Aussparung für die Sensoren, bekannt als Dynamic Island, verkleinert. Die Infrarotkamera für die Gesichtserkennung Face ID ist nun unter dem Bildschirm in der oberen linken Ecke platziert. Ein spezielles Pixelmuster lässt das Infrarotlicht passieren.

    Auch bei der Temperaturregelung gibt es Änderungen. Der Prozessor A20 Pro liegt nun direkt an einer Dampfkammer an. Das Bauteil ist laut Herstellerangaben dreimal so groß wie beim direkten Vorgängermodell.

    Ein neues Wärmeleitpad verbindet den Chip mit dem Kühlsystem. Das soll die Wärmeableitung bei rechenintensiven Aufgaben verbessern, was besonders für moderne mobile Spiele oder aufwendige Bildbearbeitung auf dem Smartphone wichtig ist. Die verlegte Infrarotkamera erschwert die Produktion von Ersatzdisplays durch Drittanbieter enorm.

    Zudem sind der NAND-Speicher und der integrierte Schaltkreis für die Stromversorgung nun zwischen mehreren Hauptplatinenschichten eingeklemmt. Um an diese Komponenten zu gelangen, müssen die Schichten aufwendig getrennt werden. Ein ungeschützter EEPROM-Chip auf der Oberfläche erhöht das Risiko für physische Schäden bei Eingriffen. Positiv fällt hingegen auf, dass das Flexkabel des Ladeanschlusses von zwei auf ein Kabel reduziert wurde.

    Apple iPhone 18 ProApple iPhone 18 ProApple iPhone 18 ProApple iPhone 18 Pro

    Kamera und Akku im Detail

    Das zerlegte Modell verfügt über einen physischen Steckplatz für die SIM-Karte, wie er auch auf dem deutschen Markt angeboten wird. Der Akku fasst in dieser Variante 4056 Milliamperestunden und ist damit leicht größer als beim direkten Vorgänger. Ein vergrößerter Anschlusskabel-Stecker deutet auf eine höhere Ladeleistung hin. Zudem zeigt das Innenleben die neue Hauptkamera mit 48 Megapixeln, die mit einer variablen Blende ausgestattet ist.

    Erstes Fazit

    Solche tiefgreifenden Analysen der Hardware helfen nicht nur Reparaturbetrieben, sondern geben auch Aufschluss über die langfristige Entwicklungsstrategie der Hersteller.

    Was denkt ihr über die internen Änderungen und die erschwerte Reparierbarkeit des neuen Modells? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren mit uns!

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    Wird das iPhone 18 Pro weniger heiß?
    Ja, Apple hat das Kühlsystem massiv überarbeitet. Der neue A20-Pro-Chip sitzt nun direkt an der Oberfläche des Mainboards und hat über ein neues Wärmeleitpad direkten Kontakt zur Vapor Chamber (Dampfkammer).

    Diese Kühlkammer ist laut Apple dreimal so groß wie beim Vorgänger. Für IT-Profis bedeutet das: Bei rechenintensiven Aufgaben wie dem Rendern von Videos oder beim Compilieren von Code drosselt das Gerät deutlich später die Leistung.
    Hält der Akku im Arbeitsalltag länger?
    Erste Tests und Teardowns deuten auf eine leichte Verbesserung hin. In der europäischen Version mit physischem SIM-Slot ist ein Akku mit 4056 mAh verbaut, was einem Zuwachs von etwa 1,7 Prozent gegenüber dem iPhone 17 Pro entspricht.

    Interessant für Power-User: Ein vergrößerter Akku-Anschluss auf dem Mainboard lässt vermuten, dass das Gerät höhere Ladeströme unterstützt. Ob dies tatsächlich zu schnelleren Ladezeiten im Büroalltag führt, müssen weitere Tests zeigen.
    Welches 5G-Modem ist verbaut?
    Apple setzt beim kleineren iPhone 18 Pro weltweit auf das hauseigene C2-Modem. Beim größeren Pro Max kommt dieses Modem ebenfalls zum Einsatz, allerdings mit einer Ausnahme für den US-Markt.

    Es heißt, dass in den amerikanischen Pro-Max-Modellen weiterhin ein Qualcomm-Chip (wie der Snapdragon X80 oder X85) stecken soll. Da bisher kein US-Gerät zerlegt wurde, bleibt dies jedoch unbestätigt. Für europäische Nutzer ändert sich bei der Konnektivität vorerst nichts.
    Warum ist die Dynamic Island kleiner?
    Apple hat die Infrarotkamera für Face ID aus der bekannten Aussparung entfernt. Sie befindet sich nun in der oberen linken Ecke unsichtbar unter dem Display. Dadurch gewinnt der Bildschirm an nutzbarer Fläche.

    Möglich macht dies ein spezielles Pixelmuster im OLED-Panel, das Infrarotlicht durchlässt. Bei normaler Betrachtung fällt diese Stelle nicht auf. Gerade bei der Anzeige von Dashboards oder Code-Snippets profitiert man von dem zusätzlichen Platz.
    Funktioniert Face ID jetzt anders?
    Für den Endanwender ändert sich bei der Entsperrung nichts. Die Technik im Hintergrund wurde jedoch neu angeordnet. Die Infrarotkamera sitzt nun weiter entfernt vom restlichen Frontkameramodul und ist über drei separate Kabel angebunden.

    Obwohl die Kamera nun durch das Displayglas und die Pixelstruktur hindurchschauen muss, bleibt die Erkennungsrate und Sicherheit für den Zugriff auf Firmennetzwerke oder Passwortmanager gewohnt hoch.
    Gibt es Nachteile bei EU-Geräten?
    Ein kleiner Unterschied besteht bei der Akkukapazität. Da in den USA, Kanada und Japan auf den physischen SIM-Schacht verzichtet wird (eSIM-only), hat Apple dort mehr Platz im Gehäuse für einen etwas größeren Akku.

    EU-Geräte behalten den klassischen SIM-Schacht. Der minimale Unterschied bei der Akkulaufzeit fällt in der Praxis aber vermutlich kaum ins Gewicht.
    Wie gut lässt es sich reparieren?
    Teardowns zeigen, dass Reparaturen komplexer geworden sind. Eine echte Einschätzung wird es aber erst mit mehr Erfahrung geben. Wichtige Bauteile wie der NAND-Speicher und der Power-IC sind nun zwischen Mainboard-Schichten eingeklemmt, die für einen Zugriff aufwendig getrennt werden müssen.

    Zudem stellt die neue Position der Infrarotkamera unter dem Display Dritthersteller von Ersatzbildschirmen vor große Herausforderungen. Für die Unternehmens-IT bedeutet das: Reparaturen außerhalb von Apple Care könnten teurer und fehleranfälliger werden.
    Zusammenfassung
    • Erster Teardown des iPhone 18 Pro zeigt viele interne Änderungen
    • Dynamic Island schrumpft durch Infrarotkamera unter dem Display
    • Deutlich vergrößerte Dampfkammer verbessert die Chiptemperatur
    • Tief verbaute Chips erschweren eigenständige Reparaturen künftig
    • Der Akku im europäischen Modell wächst leicht auf 4056 Milliamperestunden
    • Hauptkamera mit 48 Megapixeln bietet nun eine variable Blende

    Siehe auch:


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