Tausend Simulationen zeigen:
Die Erde ist kein Ausnahmefall
Die Entstehung erdähnlicher Planeten könnte ein natürlicher Vorgang bei der Entwicklung von Planetensystemen sein. Das legen mehr als tausend Computersimulationen nahe, mit denen die Entstehung unseres Sonnensystems untersucht wurde.
Anders als bei früheren Simulationen starteten die Forscher mit einer großen Zahl zufällig gewählter Ausgangsbedingungen. Unter anderem variierten sie die Verteilung von Planetesimalen und sogenannten Planetenembryonen in der protoplanetaren Scheibe. Anschließend bestimmten allein die physikalischen Prozesse, wie sich daraus ein Planetensystem entwickelte.
Dieser Ansatz soll vermeiden, dass bekannte Eigenschaften des Sonnensystems bereits in die Ausgangslage einfließen. Denn wie genau das Material in der ursprünglichen Scheibe um die junge Sonne verteilt war, ist nicht bekannt. Schon geringe Unterschiede bei den Ausgangsbedingungen können laut Haghighipour zu deutlich unterschiedlichen Endergebnissen führen.
Dennoch tauchte ein erdähnlicher Planet in den Simulationen regelmäßig auf natürliche Weise in der Region einer Astronomischen Einheit auf, also in etwa der heutigen Entfernung der Erde von der Sonne. Auch andere Eigenschaften unseres Planetensystems ließen sich zumindest teilweise reproduzieren. Die Venus entstand in rund 28 Prozent der Fälle und behielt dabei eine stabile Umlaufbahn. Mars trat wiederholt als kleiner Planet in der Nähe seiner heutigen Position auf.
Die Berechnungen zeigen zugleich, wie stark sich die Möglichkeiten moderner Simulationstechnik verbessert haben. Während vergleichbare Modelle früher sechs bis acht Monate für einen Durchlauf benötigen konnten, lassen sich die aktuellen Simulationen laut Haghighipour inzwischen innerhalb von sechs bis acht Wochen auf einem Laptop durchführen.
Siehe auch:
Alles auf Anfang
Der Planetologe Nader Haghighipour von der University of Hawaii in Manoa und seine Kollegen haben die Modelle dabei bewusst nicht auf die heute bekannte Anordnung der Planeten zugeschnitten. Haghighipour stellte die Ergebnisse laut SciTechDaily auf der Konferenz Origins 2026 in Paris vor.Anders als bei früheren Simulationen starteten die Forscher mit einer großen Zahl zufällig gewählter Ausgangsbedingungen. Unter anderem variierten sie die Verteilung von Planetesimalen und sogenannten Planetenembryonen in der protoplanetaren Scheibe. Anschließend bestimmten allein die physikalischen Prozesse, wie sich daraus ein Planetensystem entwickelte.
Dieser Ansatz soll vermeiden, dass bekannte Eigenschaften des Sonnensystems bereits in die Ausgangslage einfließen. Denn wie genau das Material in der ursprünglichen Scheibe um die junge Sonne verteilt war, ist nicht bekannt. Schon geringe Unterschiede bei den Ausgangsbedingungen können laut Haghighipour zu deutlich unterschiedlichen Endergebnissen führen.
Dennoch tauchte ein erdähnlicher Planet in den Simulationen regelmäßig auf natürliche Weise in der Region einer Astronomischen Einheit auf, also in etwa der heutigen Entfernung der Erde von der Sonne. Auch andere Eigenschaften unseres Planetensystems ließen sich zumindest teilweise reproduzieren. Die Venus entstand in rund 28 Prozent der Fälle und behielt dabei eine stabile Umlaufbahn. Mars trat wiederholt als kleiner Planet in der Nähe seiner heutigen Position auf.
Rückschlüsse für andere Sterne
Das bringt nicht nur wichtige Erkenntnisse über die Vergangenheit unseres Sonnensystems. Die Ergebnisse legen eine hohe Wahrscheinlichkeit nahe, dass erdähnliche Gesteinsplaneten auch in vielen anderen Sonnensystemen zu finden sind. Bei den bisher beobachteten Exoplaneten handelt es sich in vielen Fällen eher um große Objekte, die deutlich einfacher auszumachen sind.Die Berechnungen zeigen zugleich, wie stark sich die Möglichkeiten moderner Simulationstechnik verbessert haben. Während vergleichbare Modelle früher sechs bis acht Monate für einen Durchlauf benötigen konnten, lassen sich die aktuellen Simulationen laut Haghighipour inzwischen innerhalb von sechs bis acht Wochen auf einem Laptop durchführen.
Zusammenfassung
- Forscher simulierten die Entstehung unseres Sonnensystems komplett neu
- Die Simulationen starteten mit zufälligen astronomischen Bedingungen
- Ein erdähnlicher Planet bildete sich dabei regelmäßig ganz von selbst
- Auch Venus und Mars entstanden in den Berechnungen an typischen Orten
- Die Ergebnisse sprechen für viele erdähnliche Planeten im Universum
- Moderne Technik verkürzt die Rechenzeit der komplexen Modelle massiv
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen