Hyundai will Roboter über Autohäuser vertreiben, Finanzierung inklusive
Wer sich künftig "beim Freundlichen" nach einem neuen Auto umschaut, bekommt wohl zumindest beim koreanischen Hersteller Hyundai künftig auch den neuesten Roboter für den Einsatz in seinen heimischen vier Wänden oder dem Betrieb angeboten.
Man habe bei Hyundai dank der zahlreichen Autohäuser von Partnern in aller Welt die Möglichkeit, vorhandene Vertriebswege zu nutzen, um auf diesem Weg auch Roboter an die Kunden zu vermarkten, erklärte Muñoz weiter. Hyundai hatte bereits 2021 eine 80-prozentige Mehrheit an dem US-Roboterhersteller Boston Dynamics erworben, als man dafür 1,1 Milliarden Dollar (etwa 1 Milliarde Euro) auf den Tisch legte.
Langfristig will Hyundai laut Muñoz auch die Möglichkeiten zu Finanzierungsangeboten nutzen, die man durch die hauseigene Firma Hyundai Capital hat. Wie beim Kauf eines Neuwagens könnten die Kunden künftig so Leasing- oder andere Finanzierungsangebote nutzen, die man über seine Hausbank bietet, so Muñoz. Unklar blieb allerdings, ob er sich dabei auf Angebote für Privat- oder Enterprise-Kunden bezog.
Vorerst dürfte der Großteil der von Hyundai und anderen Anbietern mit einigem Aufwand entwickelten Roboter vor allem im industriellen Einsatz landen. Dort sollen die Maschinen vor allem "schwere und anstrengende Aufgaben" übernehmen, wie die Hersteller immer wieder behaupten.
Wie beim um sich greifenden Ausbau von Kapazitäten für Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz dürfte es auch hier aber nur eine Frage der Zeit sein, bis die oft als sogenannte Humanoiden gestalteten Roboter auch dort menschliche Arbeitskräfte überflüssig machen.
Siehe auch:
Hyundai-Chef will Autohäuser für Roboterverkauf nutzen
Geht es nach Hyundai-CEO José Muñoz, sollen künftig Autohäuser neben den Autos des Herstellers auch zunehmend Roboter vermarkten. Dies erklärte er bei einem Investorentag des Autoherstellers. Hyundai will so ermöglichen, die Roboter vor dem Kauf auch in Aktion zu erleben und gegebenenfalls auch dort zu erwerben.Man habe bei Hyundai dank der zahlreichen Autohäuser von Partnern in aller Welt die Möglichkeit, vorhandene Vertriebswege zu nutzen, um auf diesem Weg auch Roboter an die Kunden zu vermarkten, erklärte Muñoz weiter. Hyundai hatte bereits 2021 eine 80-prozentige Mehrheit an dem US-Roboterhersteller Boston Dynamics erworben, als man dafür 1,1 Milliarden Dollar (etwa 1 Milliarde Euro) auf den Tisch legte.
Nach Industrie bald auch im privaten Einsatz?
Der Autokonzern will die Roboter von Boston Dynamics zunächst vor allem in seiner Fertigung einsetzen. Kürzlich hatte man deshalb Pläne verkündet, dass ein neues Werk für die Produktion von rund 30.000 Robotern des Typs Atlas pro Jahr entstehen soll. Bereits ab 2028 sollen die dort gefertigten Roboter auch in der Automobilfertigung an einem Standort im US-Bundesstaat Georgia eingeführt werden.Langfristig will Hyundai laut Muñoz auch die Möglichkeiten zu Finanzierungsangeboten nutzen, die man durch die hauseigene Firma Hyundai Capital hat. Wie beim Kauf eines Neuwagens könnten die Kunden künftig so Leasing- oder andere Finanzierungsangebote nutzen, die man über seine Hausbank bietet, so Muñoz. Unklar blieb allerdings, ob er sich dabei auf Angebote für Privat- oder Enterprise-Kunden bezog.
Vorerst dürfte der Großteil der von Hyundai und anderen Anbietern mit einigem Aufwand entwickelten Roboter vor allem im industriellen Einsatz landen. Dort sollen die Maschinen vor allem "schwere und anstrengende Aufgaben" übernehmen, wie die Hersteller immer wieder behaupten.
Wie beim um sich greifenden Ausbau von Kapazitäten für Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz dürfte es auch hier aber nur eine Frage der Zeit sein, bis die oft als sogenannte Humanoiden gestalteten Roboter auch dort menschliche Arbeitskräfte überflüssig machen.
Zusammenfassung
- Hyundai-Chef José Muñoz plant den Verkauf von Robotern in Autohäusern
- Kunden sollen die Roboter vor dem Kauf direkt vor Ort testen können
- Hyundai besitzt bereits seit 2021 die Mehrheit an Boston Dynamics
- Ein neues Werk soll jährlich etwa 30.000 Atlas-Roboter herstellen
- Ab 2028 ist der Einsatz der Roboter in der Autoproduktion geplant
- Für den Kauf der Roboter soll es Leasing- und Finanzierungen geben
Siehe auch:
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